Über mich

Schon seit meiner Kindheit wusste ich, dass ich Lehrperson für Sprachen werden wollte. Dank der Anleitung meiner Englischlehrerin in der Primarschule, Frau Conxita, entschied ich mich für ein Studium der Anglistik. Nach meinem Abschluss erwarb ich das CAP (Certificado de Aptitud Pedagógica), eine Lehrbefähigung, die dem heutigen Master in Lehrerausbildung entspricht, mit Schwerpunkt englische Sprache und Literatur. Mit 25 konnte ich mir jedoch nicht vorstellen, mein gesamtes Berufsleben an einer weiterführenden Schule zu unterrichten, und so entschied ich mich, meine Ausbildung fortzusetzen. Da ich während meines Studiums Katalanisch als zweite Sprache gewählt hatte, legte ich die Prüfung für das katalanische Sprachdiplom der Stufe D ab (entspricht dem fortgeschrittenen Niveau C2 für Sprachen und ist Voraussetzung für das Unterrichten der Sprache in Katalonien). Kurz darauf schrieb ich mich im Anglistik-Doktoratsprogramm ein, in dessen Rahmen erwarb ich das Diploma of Advanced Studies, nachdem ich meine wissenschaftliche Abschlussarbeit Marian Keyes‘ Novels and the Post-Feminist Construct verteidigt hatte.

Beruflicher Werdegang

Nach vielen Jahren als Lehrperson an der Sprachschule, an der ich selbst Englisch gelernt hatte, erhielt ich die Möglichkeit, an die Universität Lleida zu wechseln. Zuerst erhielt ich einem Doktoratsstipendium der katalanischen Regierung als Forschungsassistentin am Departement für Anglistik und Linguistik (heute Departement für Fremdsprachen und -literaturen). Von dort aus begann ich, im Sprachendienst (heute Spracheninstitut) mitzuarbeiten, wo ich das Unterrichten mit erwachsenen Sprachlernenden kennenlernte. Kurz darauf bestand ich die öffentliche Auswahlprüfung und erhielt eine unbefristete Stelle als Sprachspezialistin für Englisch. Neben dem Englischunterricht gehörten folgende Aufgaben zu meinen Verantwortlichkeiten:

  • den Bereich Englisch auszubauen und weiterzuentwickeln;
  • Englischkurse auf den Niveaustufen A1 bis C2 für Studierende sowie für das Lehr- und Verwaltungspersonal zu organisieren und zu koordinieren, in Präsenz- und blended-Learning-Formaten;
  • das Englischlehrteam zu koordinieren und weiterzubilden;
  • offizielle Prüfungen und Zertifikate in Englisch zu organisieren und zu betreuen;
  • die Einstufungstests für Studierende zu organisireren, die im Rahmen des Erasmus-Programms einen Auslandsaufenthalt anstrebten;
  • die Studierenden im Language-Self-Access Centre zu unterstützen;
  • Sprachberatung anzubieten, Korrigieren und Übersetzen von Texten von Mitgliedern der verschiedenen Gemeinschaften der Universität sowie einer Terminologiedatenbank für die Universität zu erstellen und zu Pflegen.

Aufgrund des Erfolgs der Englischkurse nahm ihre Zahl zu, und damit der Umfang der administrativen Aufgaben stark zu, weshalb ich immer mehr Zeit im Büro und weniger im Unterrichtszimmer verbrachte. Deshalb entschied ich 2013, unbezahlten Urlaub zu nehmen und ein neues Abenteuer in der Schweiz zu wagen. Hier habe ich, vielleicht wegen meines Bedürfnisses, mich weiterhin mit meiner Heimat verbunden zu fühlen, begonnen, neben Englisch- auch Katalanisch- und Spanischunterricht zu geben. Dabei wende ich meine Erfahrung und meine Kenntnisse des Fremdsprachenunterrichts an, die ich über Jahre angesammelt habe, bilde mich aber auch weiter, um mich neuen Herausforderungen stellen zu können.

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